ANLEITUNG ZUM SELBERHÖREN


Anthologie: Neue Radiokunst international XXVIII
randfunk / SWR 2011
Redaktion: Frank Halbig

mit: Judith Milz und Rosa Pfeil, David Loscher und Frank Bierlein, Simone Hartmann, Timmy Schneider und David Hermsdorf, Fanny Frohnmeyer und Serena Schranz, Sonja Heyer, Max Fuhrer, Malte Seddig und Conrad Rodenberg, Götz Naleppa, Sam Auinger und Michal Rataj

Ursenung: 7.6.2011
Dauer: 55'26


In den letzten Jahrzehnten hat sich im Zeichen der "ars acustica" eine international weit verzweigte Szene entwickelt. Sie bewegt sich zwischen den traditionellen Kunstgenres und bedient sich der Form des Hörspiels wie der der akustischen Ökologie, der improvisierten und der elektroakustischen Musik. Auch die bildende Kunst zielt zunehmend auf den Hörsinn indem sie den Begriff der Skulptur und architektonischen Intervention in auditiven Ausdruck übersetzt. Aufführungsort der ganz verschiedenen Klang- und Geräuscharbeiten ist zumeist das Radio aber auch Klang- bzw. Lautsprecherinstallationen, der Club, die Lounge und das Internet. Darüber hinaus tauchen die Grenzgänger zunehmend auf zeitgenössischen Festivals auf, die ihre Wurzeln in der Neuen oder elektronischen Musik haben.

Zum Abschluss der Reihe wird das Hören an sich thematisiert. Welche Motivation kann zum Hören verleiten? Wie hört man eigentlich, und was macht der Körper? Das zu ergründen wandte sich der Autor diesmal an den Nachwuchs der Hörkunst und befragte Sound Studenten in Karlsruhe, Darmstadt-Dieburg, Gießen und Berlin. Was war ihr schönstes Hörerlebnis, wie klingt Meeresrauschen, welche Klang-Farbe hat es und ..... warum hören?.

[Trailer-hören]


zurück weiter vor